Race up your life!

Aktualisiert: 16. Sept 2019

Wie werde ich besser. Wie kann ich Erfolg erleben und erfahren?


Kampfgeist! Leidenschaft!


Die Leidenschaft zum Motorsport, die Suche nach Grenzen und insbesondere den Kampfgeist auszuleben, war schon immer ein Teil von mir. Ganz intensiv konnte ich das jahrelange in der österreichischen Langstrecken Kartmeisterschaft zelebrieren! Gemeinsam mit einem Team, war ich im In – und Ausland auf den Rennstrecken unterwegs, um Siege einzufahren. Dieses fantastische Gefühl in der Pole Position zu stehen und 35 bis 40 andere Rennfahrer, die nur eines wollen: dich so massiv wie möglich unter Druck zu setzen, um dich überholen zu können, - ja dieses Gefühl werde ich nie vergessen! Besonders dann, wenn ich am Ende eben doch schneller war, als alle anderen…😄


Erkennen Annehmen Verbessern


Um wirklich schnell werden zu können, hat mir damals eine Methode außerordentlich geholfen. ERKENNEN > ANNEHMEN > VERBESSSERN


Das Prozedere an der Rennstrecke war immer gleich. Man musste aus dem Kart-Setup, der Rennstrecke, den äußeren Einflüssen und nicht zuletzt, aus sich selbst das BESTE heraus holen!

Durch diese drei Schritte – durch diese Analyse – habe ich mich kontinuierlich gesteigert. Warum? Weil nur so der Fokus und die Konzentration auf das Wesentliche möglich war und man dadurch nicht in Versuchung gerät, ständig Ausreden zu suchen, wie, das oder der hat Schuld oder sowieso alles Sch… gelaufen. Ich wollte von Anfang an siegen, merkte aber, dass ich es so nicht schaffen würde. Erst als ich mit diesen drei Schritten arbeitete, wurde ich merklich besser und somit auch schneller – was ja das wichtigste im Motorsport ist!


Raus aus dem Karussell!


Heute bin ich Ehemann und Papa von 5 Kinder, wobei ich nur mehr vier lieben, erziehen (und manchmal auf den Mond schießen…) darf! Einen Sohn durfte ich nur kurz in meinen Armen halten, um ihn dann Gott zurück geben zu müssen. Doch diese Zeit als Rennfahrer hat mich geprägt. Besonders die Analyse des Erkennens > Annehmens > Verbesserns, gebrauche ich heute immer wieder. Auch als Ehemann bin ich oft gefordert! Möchte ich aus meiner Ehe das Beste herausholen oder ist es mir egal, wie sie „läuft“? Findet man nicht auch hier unzählige Ausreden? „Sie hat Schuld an dem und das und sowieso macht sie alles anders, als ich es gerne hätte!“ Kennt ihr das nicht? Das gleiche gilt für die Kinder! Man ist so leicht in diesem Gejammer um Ausreden, dass man es glatt übersieht. Doch wenn man auf diesem fahrenden „Karussell“ sitzt, dann ist das Aussteigen nicht mehr so leicht.


Mein bestes Setup!


So versuche ich auch in der Familie und in der Partnerschaft, mein Bestes zu geben. Mein Setup so einzustellen, dass ich ein guter, ein liebender Ehemann sein kann, dass ich für die Kinder ein Vorbild, ein Super-Papa bin und für sie auch ab und zu ein „Held“ werde (auch wenn es nur der selbstgemachte Burger al a Papa ist…). Durch diese Analyse beschäftigt man sich sehr intensiv mit der Situation und kann dadurch Dinge zum Positiven ändern. Beispiel: Wenn die Ehefrau sich jeden Tag nur noch ins Bett legt und blitzartig einschläft, kann „ein“ Grund sein, dass sie komplett am Ende ihrer Kräfte ist. Jetzt kann man als Ehemann genervt reagieren und später am Stammtisch jammern und sich beklagen oder eben die Situation ERKENNEN. Sie hat zu viel am Hals. Kinder, Haushalt, Garten, Hund, Beruf. ANNEHMEN. Das ist meine Ehefrau und ich liebe sie!

Was uns wiederum zum Finale führt VERBESSERN. Deshalb mit ihr reden und nachfragen was los ist. Vorschlag: Anstatt in den TV zu glotzen, ihr eine Massage anbieten, ein heißes Bad gemeinsam genießen oder ein Abendessen organisieren. Dadurch kann man(n) unglaubliches bewirken und am ENDE als der Sieger des Rennens – ähm der Situation natürlich, stolz und glücklich sein!

Christian Schallauer


COME ON > Race up your life




So könnte es eine Frau sehen!


Erkennen, annehmen und verbessern


Im Erkennen und Annehmen wären wir Frauen eigentlich Experten. Es gibt so viele Situationen in unserem Leben, die wir einfach immer wieder annehmen sollten. Wenn unsere Hormone monatlich verrücktspielen, wenn sich unser Körper während unseres Lebens immer wieder, oft gegen unsere eigenen Schönheitsvorstellungen ändert und vor allem, wenn wir ein Baby erwarten und wir durch eine körperliche, hormonelle und emotionale Achterbahn geschleudert werden.


Annehmen!

Ja, mit dieser Gabe tun wir uns in den letzten Jahren so schwer. Wir wollen alles hinterfragen. Wir wollen alles, das uns nicht so ganz in unseren Kram passt, durch Diäten, Pillen, Selbstfindungsseminare und Operationen verändern.


Ruhe

Dabei müssten wir diese Situationen einfach nur annehmen.

Wir würden, in eine wohltuende, befreiende Ruhe gelangen.


Wie gut!

Wie gut ist es da, einen männlichen Part zu haben, der uns, mit seinen Gaben, auf unseren Lebensweg begleitet und unterstützt. Der uns trotz der Fettpölsterchen begehrt. Der uns trotz der monatlichen Hochs und Tiefs akzeptiert, obwohl wir gerade in diesem Augenblick ausflippen. Der uns trotz unserer Überforderungen, die wir oft selbst verursachen, immer wieder geduldig aushält. Der uns liebt, wie wir sind.

Damit wir zusammen die Situationen, die Gegebenheiten, das Zusammenleben verbessern können. Durch gemeinsamen Sport, durch gemeinsame genussvolle Zeit oder durch gemeinsam getragene Schwierigkeiten und Schicksalsschläge. Maria Schober Bloggerin Briefe an Leonie

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